vhs Sinsheim e. V.
Muthstr. 16a
74889 Sinsheim
Im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bietet die Volkshochschule Sinsheim Integrationskurse, wenn Sie als Migrantin oder Migrant einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland planen.
Diese Kurse umfassen 600 bis maximal 1.200 Unterrichtsstunden. Ziel sind Sprachkenntnisse auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER). Zusätzlich erwerben Sie in 100 Unterrichtsstunden Kenntnisse der Rechtsordnung, Kultur und Geschichte in Deutschland.
Start:
Unterrichtszeiten:
Auch für Menschen, die nicht lesen und schreiben können, haben wir Kurse im Programm.
Zusätzlich veranstalten wir Deutsch-Kurse, die Sie auf Selbstzahler-Basis buchen können.
Sie sind Arbeitgeber in Sinsheim und Umgebung? Sprechen Sie uns an. Gerne organisieren wir passende Angebote für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Um einen Deutsch-Integrationskurs an der Volkshochschule Sinsheim besuchen zu können ist vorab ein Beratungsgespräch und ein Einstufungstest nötig. Einen Termin können Sie gerne mit dem Deutsch-Team telefonisch vereinbaren:
Christopher Frost
Fachbereichskoordinator
Integration & Deutsch
07261 / 65 77-17
Grace Zimmerer
Verwaltungsmitarbeiterin
Integrationskurse
07261 / 65 77-11
Eileen Eilert
Verwaltungsmitarbeiterin
Einbürgerungstest & Deutsch B2
07261 / 65 77-20
Roma Eterna. Kunst und Kultur im Rom der Nachkriegszeit: Zwischen Trümmern, Widerstand und Erneuerung Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens.
Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs.
Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk.
Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte.
Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst.
Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand.
Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt.